Germknödel-Eis mit Pflaumenmus & Mohn

Germknödel-Eis mit Pflaumenmus & Mohn

10 Std. 20 Min. Desserts & Süßes Video
August 26, 2026  admin Avatar
Kalorien 192 kcal
Zeit 10 Std. 20 Min.
Portionen 8
Schwierigkeit Mittel
Direkt zum Rezept

Germknödel im Sommer? Unbedingt – aber diesmal eiskalt! 🍨

Dieses Germknödel-Eis im Glas bringt den Geschmack des österreichischen Mehlspeisenklassikers in eine sommerliche Dessertvariante: Cremiges Vanille-Mohn-Eis trifft auf fruchtigen Zwetschken-Powidl, eine leichte Schlagcreme und das typische süße Mohn-Topping.

So entsteht echtes Germknödel-Feeling – nur herrlich erfrischend und mit gerade einmal ca. 192 kcal pro Glas.

Besonders praktisch: Das Germknödel-Eis lässt sich wunderbar vorbereiten. Die mit Vanille-Mohn-Eis gefüllten Dessertgläser können bereits einige Tage im Tiefkühler auf ihren Einsatz warten. Vor dem Servieren werden sie nur noch im Kühlschrank temperiert und mit Powidl, Schlagcreme und Mohn fertiggestellt.

Und die cremige Vanilleeis-Basis ist ein echtes Cre8Taste-Grundrezept: Mit kleinen Abwandlungen bildet sie auch die Grundlage für andere Eis-Desserts wie Apfelstrudel-Eis, Cremeschnitten-Eis oder Banana-Split-Eis.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

🟣 Germknödel trifft Eis: Cremiges Vanille-Mohn-Eis, fruchtiger Powidl und süßer Mohn bringen den österreichischen Klassiker als sommerliches Dessert ins Glas.
🍨 Herrlich cremig: Xylit, Inulin und Johannisbrotkernmehl sorgen dafür, dass das Eis auch mit weniger Fett wunderbar cremig wird.
✨ Nur ca. 200 kcal pro Glas: Voller Germknödel-Geschmack in einer überraschend leichten Dessertvariante.
🍑 Selbstgemachter Powidl: Aus Zwetschken, Zimt und etwas Xylit entsteht ein intensiv fruchtiges Topping ganz ohne klassischen Haushaltszucker.
🧊 Perfekt zum Vorbereiten: Die Eisgläser lassen sich auf Vorrat einfrieren und kurz vor dem Servieren fertigstellen.
🥄 Ideal für Gäste: Im Glas sieht das Dessert besonders schön aus und kann portionsweise serviert werden.

Cre8Taste-Hack

💡 Bereite am besten gleich alle acht Gläser vor und friere sie gut abgedeckt ein. Powidl und Mohn-Topping kannst du ebenfalls vorbereiten und separat aufbewahren. So musst du vor dem Servieren nur noch die Creme aufschlagen beziehungsweise aufspritzen und die Gläser fertig dekorieren.
💡 Besonders schön wird das Dessert in transparenten Gläsern: Gib den Powidl nicht nur mittig auf das Eis, sondern ziehe beim Anrichten etwas davon bis an den Glasrand. Die dunkle Zwetschkenschicht bildet einen tollen Kontrast zum hellen Vanille-Mohn-Eis.

Küchenwissen

💡 Warum Xylit, Inulin & Johannisbrotkernmehl ins Eis kommen
Bei einem leichteren Eis sind Zucker und Fett reduziert – genau diese beiden Komponenten sorgen bei klassischem Speiseeis aber normalerweise für Cremigkeit und eine weiche Konsistenz. Deshalb helfen bei meiner Eisbasis drei Zutaten nach:
Xylit sorgt nicht nur für Süße, sondern beeinflusst auch den Gefrierpunkt. Dadurch bleibt das Eis nach dem Durchfrieren besser löffelbar. Deshalb solltest du die größere Menge Xylit in der Eisbasis nicht einfach 1:1 durch Erythrit ersetzen.
Inulin ist ein löslicher Ballaststoff und gibt der fettärmeren Eisbasis mehr Körper. Dadurch wirkt das Eis im Mund deutlich cremiger.
Johannisbrotkernmehl bindet Wasser und hilft dabei, die Bildung großer Eiskristalle zu reduzieren. Das Ergebnis wird feiner und cremiger.

💡 Warum die Eisbasis ruhen sollte: Während der mehrstündigen Reifezeit im Kühlschrank können Inulin und Johannisbrotkernmehl ausreichend hydratisieren. Deshalb die Basis mindestens 4 Stunden, idealerweise über Nacht, gut durchkühlen lassen.

Vegetarische/Vegane Alternative

🌱 Das Germknödel-Eis ist bereits vegetarisch. Für eine vegane Variante kannst du die Milch durch einen ungesüßten Pflanzendrink und Cremefine durch eine pflanzliche Koch- beziehungsweise Schlagcreme ersetzen.

Achte auch bei Puddingpulver und Sahnesteif auf eine vegane Variante.

💡 Cre8Taste-Tipp: Für eine möglichst cremige pflanzliche Eisbasis eignen sich Soja- oder Haferprodukte besonders gut. Durch den Austausch können sich Konsistenz und Nährwerte allerdings verändern.

Cre8taste Empfehlung

Für meine Rezepte verwende ich seit Jahren am liebsten die Produkte von Xucker. Besonders häufig kommen bei mir Xylit, Vanille-Erythrit und Pudererythrit zum Einsatz. Sie sorgen nicht nur für die gewünschte Süße, sondern ermöglichen es auch, viele Desserts und Eisrezepte deutlich kalorienärmer zuzubereiten.

Gerade bei meinen Eisrezepten spielt Xylit eine wichtige Rolle, da es zu einer besonders cremigen Konsistenz beiträgt. Vanille-Erythrit verleiht der Eisbasis zusätzlich ein feines Vanillearoma. Pudererythrit eignet sich durch seine besonders feine Konsistenz ideal zum Bestäuben – beim Germknödel-Eis verwende ich es gemeinsam mit gemahlenem Mohn für das typische Mohn-Zucker-Topping.

🍨 Meine Eismaschine

Für meine Eisrezepte verwende ich eine Eismaschine mit integriertem Kompressor – aktuell die Schuhbeck-Edition von Unold. Das Gerät kühlt die Eismasse während des Rührens selbstständig herunter, sodass der Eisbehälter nicht vorher eingefroren werden muss. Das spart Zeit und ermöglicht auch mehrere Portionen hintereinander.

Die aktuellen Unold-Modelle mit Kompressor, wie die Gusto, arbeiten nach demselben Prinzip. Der integrierte Kompressor erzeugt kontinuierlich Kälte bis etwa –35 °C, sodass vorgekühlte Eisbasen in rund 30 Minuten zu cremigem Eis verarbeitet werden können.

Wenn du häufiger Eis selbst herstellst, lohnt sich eine Kompressor-Eismaschine meiner Meinung nach auf jeden Fall.

 

Hast du bereits eine Eismaschine ohne Kompressor? Kein Problem! Auch damit gelingt dieses Rezept sehr gut. Bei diesen Modellen muss der Eisbehälter lediglich mindestens 24 Stunden vor der Verwendung vollständig durchgefroren werden. Alternativ kannst du das Eis auch ganz ohne Eismaschine zubereiten und während des Gefrierens regelmäßig umrühren.

Zutaten

Für die Vanille-Mohn-Eisbasis

500 ml Milch (1,5 % Fett)
250 ml Cremefine 19 %
1 Pkg (37 g) Vanillepuddingpulver zuckerfrei (z. B. von Haas)
90 g Birkenzucker (Xylit), z. B. von Xucker*
1 EL Vanille-Erythrit, z. B. von Xucker*
18 g Inulin
5 g Johannisbrotkernmehl
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
10 g gemahlener Mohn

Für den Powidl

300 g Zwetschgen, entsteint
15 g Birkenzucker (Xylit)* z. B. von Xucker*
1 TL Zimt
2 EL Wasser

Für die leichte Schlagcreme

70 ml Cremefine 19 %
10 g Pudererythrit, z. B. von Xucker*
1/4 Päckchen Sahnesteif

Für das Mohn-Topping

10 g gemahlener Mohn
10 g Pudererythrit, z. B. von Xucker*

Mögliche Zutatenalternativen

🔄 Zwetschgen: Außerhalb der Saison kannst du auch tiefgekühlte Zwetschken verwenden. Diese vor der Verarbeitung auftauen und überschüssige Flüssigkeit gegebenenfalls abgießen.

🔄 Selbstgemachter Powidl: Wenn es schnell gehen soll, kannst du fertigen Powidl verwenden. Achte dabei auf den Zuckergehalt, da klassische Produkte häufig deutlich mehr Zucker und damit auch mehr Kalorien enthalten.

🔄 Birkenzucker (Xylit): Das Xylit in der Eisbasis solltest du nicht 1:1 durch Erythrit ersetzen. Xylit trägt dazu bei, den Gefrierpunkt zu senken und das Eis cremig zu halten. Alternativ funktioniert normaler Zucker, dadurch erhöhen sich allerdings die Kalorien.

🔄 Vanille-Erythrit/Pudererythrit: Diese Zutaten dienen hauptsächlich der zusätzlichen Süße und können deinem persönlichen Geschmack angepasst werden.

🔄 Milch und Cremefine: Vollmilch und klassische Sahne beziehungsweise Schlagobers funktionieren ebenfalls. Das Eis wird dadurch reichhaltiger und kalorienreicher.

🔄 Inulin: Das Rezept funktioniert grundsätzlich auch ohne Inulin, das Eis verliert dadurch allerdings etwas Körper und Cremigkeit.

🔄 Johannisbrotkernmehl: Möglichst nicht weglassen oder höher dosieren. Bereits kleine Mengen beeinflussen die Konsistenz deutlich.

Benötigte Utensilien

🍲 Kochtopf 🥄 Schneebesen 🌀 Stabmixer 🔪 Schneidebrett und Messer 🍨 8 Dessertgläser à ca. 170 ml ❄️ Eismaschine 🎂 Handmixer oder Küchenmaschine für die Schlagcreme

💡 Keine Eismaschine?

Du kannst die Eisbasis alternativ in einem flachen, gefriergeeigneten Behälter einfrieren. Während der ersten 3–4 Stunden etwa alle 30–45 Minuten kräftig durchrühren beziehungsweise kurz mit dem Stabmixer aufmixen. Das Ergebnis wird nicht ganz so fein wie aus der Eismaschine, funktioniert für das Dessert im Glas aber ebenfalls.

Zubereitung

Vanille-Basis zubereiten

  1. 1

    Das Vanillepuddingpulver mit etwa 100 ml der kalten Milch glatt verrühren.
    Die restliche Milch zusammen mit dem Xylit in einen Topf geben und unter ständigem Rühren erhitzen. Sobald die Milch heiß ist, die angerührte Puddingmischung langsam einrühren und alles mindestens 1 Minute sprudelnd kochen, damit die Stärke vollständig bindet.

  2. 2

    Den Topf vom Herd nehmen und die Oberfläche der Puddingmasse direkt mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Anschließend vollständig auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

    Hinweis: Für dieses Rezept sollte Xylit nicht durch Erythrit ersetzt werden. Erythrit gefriert deutlich stärker und führt dazu, dass das Eis sehr hart wird und seine cremige Konsistenz verliert.

Vanille-Mohn-Eisbasis herstellen

  1. 1

    Die abgekühlte Puddingmasse mit der Cremefine, dem Inulin, dem Johannisbrotkernmehl, dem Vanille-Erythrit, dem Vanilleextrakt, dem Mohn und einer Prise Salz verrühren.
    Anschließend die gesamte Masse mit einem Stabmixer fein pürieren, bis eine glatte und homogene Eisbasis entsteht.

  2. 2

    Die fertige Eisbasis abgedeckt mindestens 3 Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank reifen lassen.
    Tipp: Während dieser Zeit können Stärke, Inulin und Johannisbrotkernmehl vollständig quellen. Dadurch wird das Eis später besonders cremig und bildet deutlich weniger Eiskristalle.

  3. 3

    Die gut gekühlte Eisbasis vor dem Gefrieren nochmals mit dem Stabmixer aufmixen. Dadurch wird sie besonders fein und erhält eine noch cremigere Konsistenz.

  4. 4

    Die Eisbasis in die vorgekühlte Eismaschine füllen und 30–35 Minuten gefrieren lassen.

    Ohne Eismaschine: Die Eisbasis in einen flachen, gefriergeeigneten Behälter füllen und für etwa 3–4 Stunden ins Tiefkühlfach stellen. Während der ersten 2–3 Stunden die Masse alle 30 Minuten mit einer Gabel oder einem Schneebesen gründlich durchrühren, damit sich möglichst wenige Eiskristalle bilden und das Eis schön cremig wird.

  5. 5

    Sobald das Eis eine cremige Softeis-Konsistenz erreicht hat, sofort in die Dessertgläser füllen. Die Dessertgläser zu etwa ¾ mit dem Eis füllen und anschließend mindestens 4 Stunden, idealerweise über Nacht im Tiefkühler vollständig durchfrieren lassen. So erhält das Eis seine optimale Konsistenz.

Powidl zubereiten

  1. 1

    Zwetschgen klein schneiden und gemeinsam mit Xylit, Zimt, Zitronensaft, Vanilleextrakt und 1 EL Wasser in einen kleinen Topf geben.
    Bei niedriger Hitze etwa 2 Stunden weich köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren.
    Anschließend fein pürieren.

  2. 2

    Das Zwetschgenmus danach noch etwa 5–10 Minuten ohne Deckel einkochen.

  3. 3

    Vollständig abkühlen lassen und anschließend kalt stellen.

Schlagcreme zubereiten

  1. 1

    Cremefine aufschlagen. Pudererythrit und Sahnesteif dazugeben und weiterschlagen, bis eine stabile Creme entsteht. Bis zur Verwendung kalt stellen.

Germknödel-Eis fertig anrichten

  1. 1

    Etwa 20 Minuten vor dem Servieren die Dessertgläser aus dem Tiefkühler nehmen und im Kühlschrank temperieren. So erreicht das Eis die ideale Serviertemperatur und wird angenehm cremig.
    Für das Fertigstellen solltest du etwa weitere 10 Minuten einplanen. Während dieser Zeit temperiert das Eis bei Zimmertemperatur und entwickelt seine perfekte, cremige Konsistenz.

  2. 2

    Jedes Glas mit 1 EL Powidl toppen.

  3. 3

    Darauf die leichte Schlagcreme geben.

  4. 4

    Zum Abschluss den gemahlenen Mohn mit dem Pudererythrit gründlich vermischen und die Mischung über das Eisdessert streuen.

Häufige Fehler vermeiden

❌ Eisbasis nicht ausreichend kühlen Die Basis sollte mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank reifen und vollständig durchkühlen.

❌ Xylit durch Erythrit ersetzen Die 90 g Xylit in der Eisbasis haben nicht nur eine süßende Funktion. Erythrit verhält sich beim Gefrieren anders und kann das Eis deutlich härter machen.

❌ Johannisbrotkernmehl überdosieren Mehr ist nicht besser. Eine zu große Menge kann eine unangenehm zähe oder leicht gummiartige Konsistenz erzeugen.

❌ Powidl zu flüssig lassen Der Zwetschken-Powidl sollte dick und konzentriert sein. Zu viel Flüssigkeit würde beim Anrichten schnell verlaufen.

❌ Warmen Powidl verwenden Der Powidl muss vollständig ausgekühlt sein. Warmes Zwetschkenmus würde das Eis sofort anschmelzen.

❌ Eis direkt aus dem Tiefkühler servieren Etwa 20 Minuten im Kühlschrank temperieren. Dadurch wird das Eis deutlich cremiger und die Aromen kommen besser zur Geltung.

❌ Schlagcreme zu früh auf das Eis geben Die Creme erst beim Fertigstellen auftragen. So bleibt sie schön luftig und die einzelnen Schichten sind klar erkennbar.

Meal-Prep & Aufbewahrung

❄️ Eisgläser auf Vorrat vorbereiten Die mit Vanille-Mohn-Eis gefüllten Gläser kannst du bereits mehrere Tage im Voraus vorbereiten und gut abgedeckt im Tiefkühler lagern.

🍑 Powidl vorbereiten Der selbstgemachte Powidl lässt sich hervorragend vorbereiten. Nach dem vollständigen Auskühlen luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und am besten innerhalb weniger Tage verwenden.

🌱 Mohn-Topping vorbereiten Mohn und Pudererythrit kannst du bereits im Voraus vermischen und trocken sowie luftdicht bei Raumtemperatur lagern.

🥛 Schlagcreme möglichst frisch zubereiten Für die schönste Konsistenz würde ich die leichte Schlagcreme erst am Tag des Servierens aufschlagen und bis zur Verwendung kalt stellen.

🧊 Eis richtig abdecken Die Dessertgläser im Tiefkühler möglichst luftdicht verschließen. So schützt du das Eis vor Gefrierbrand, Eiskristallen und fremden Gerüchen.

📅 Wie lange hält sich das Eis? Für die beste Konsistenz und den besten Geschmack würde ich die vorbereiteten Eisgläser innerhalb von etwa 2–3 Wochen genießen.

Nährwerte

Portionen: 8

Kalorien pro Portion: 192

% Tagesbedarf
Kohlenhydrate ‏24g 9%
Fett gesamt ‏9g 12%
Protein ‏4.5g 9%

Kategorien

Nächstes Rezept in dieser Rubrik

Milchreisbällchen mit Zimt-Zucker Zum Rezept

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Rezeptbewertung

Bitte bewerte das Rezept erst, nachdem du es ausprobiert hast. Wähle die Sterne ehrlich nach deiner Erfahrung aus.

Sachliche positive und kritische Bewertungen sind willkommen. Spam, Beleidigungen und Inhalte ohne Bezug zum Rezept werden nicht veröffentlicht.

Noch mehr leichte Rezepte entdecken

Folge Cre8Taste auf YouTube, Instagram, Facebook und Pinterest und verpasse kein neues Low-Cal-, High-Protein- oder Airfryer-Rezept.