Cre8Taste-Hack
💡 Lass den Magerquark unbedingt mindestens 2 Stunden gut abtropfen. Je trockener er ist, desto weniger Mehl braucht der Teig – und genau das macht die Zwetschgenknödel besonders weich und fluffig statt fest und kompakt.
Ich liebe Obstknödel – und ganz besonders, wenn sie aus einem herrlich weichen Topfenteig gemacht werden. Diese Zwetschgenknödel zeigen, dass der österreichische Klassiker auch überraschend leicht sein kann: fruchtige Zwetschgen, ein zarter Topfenteig und knusprige Zimt-Butterbrösel ergeben eine süße Hauptspeise, die genauso gut als warmes Dessert schmeckt.
Und das Beste: Ein Zwetschgenknödel kommt inklusive Brösel auf nur etwa 165 kcal. Leicht, fruchtig, wunderbar zimtig – und definitiv ein Rezept, bei dem man kaum glauben würde, wie wenig Kalorien in einem Knödel stecken.
🍑 Herrlich fruchtig
In jedem Knödel steckt eine ganze saftige Zwetschge – perfekt für die Zwetschgensaison.
🤍 Weicher, leichter Quarkteig
Magerquark und nur wenig Butter sorgen für einen wunderbar weichen Teig, ohne unnötig viele Kalorien.
✨ Nur ca. 165 kcal pro Knödel
Ein österreichischer Klassiker in einer deutlich leichteren Variante – inklusive knuspriger Zimt-Butterbrösel.
🥨 Knusprige Zimtbrösel
Goldbraun geröstete Brösel und Zimt sorgen für den klassischen Geschmack und einen tollen Kontrast zum weichen Knödel.
💡 Lass den Magerquark unbedingt mindestens 2 Stunden gut abtropfen. Je trockener er ist, desto weniger Mehl braucht der Teig – und genau das macht die Zwetschgenknödel besonders weich und fluffig statt fest und kompakt.
🧑🍳 Warum kommt Grieß in den Knödelteig?
Weichweizengrieß kann während der Ruhezeit Feuchtigkeit aus dem Quarkteig aufnehmen und quellen. Dadurch wird der Teig stabiler und lässt sich leichter um die Zwetschgen formen, ohne dass viel zusätzliches Mehl nötig ist.
Genau das ist bei leichten Zwetschgenknödeln von Vorteil: Zu viel Mehl macht den Teig schnell kompakt, während eine kleine Menge Grieß für Bindung sorgt und der Knödel trotzdem schön weich bleibt.
🌱 Für eine vegane Variante kannst du den Magerquark durch pflanzlichen Quark bzw. eine feste Soja-Quarkalternative und die Halbfettbutter durch vegane Margarine ersetzen. Das Ei lässt sich durch 1 EL Speisestärke + 2 EL Pflanzendrink ersetzen. Je nach Feuchtigkeit der Quarkalternative kann etwas mehr oder weniger Mehl nötig sein.
🍂 Zwetschgen haben bei uns von Spätsommer bis in den Herbst Hochsaison. Besonders im August und September bekommst du sie reif, aromatisch und oft aus regionalem Anbau – die perfekte Zeit für selbst gemachte Zwetschgenknödel.
Für meine Zwetschgenknödel verwende ich Pudererythrit und Zimtxucker von Xucker. Das Pudererythrit eignet sich ideal für den leichten Quarkteig und zum Bestäuben der fertigen Knödel. Der Zimtxucker ist perfekt für die knusprigen Zimtbrösel.
| 250 g | Magerquark | |
| 25 g | Halbfettbutter weich | |
| 50 g | Pudererythrit | |
| 1 Prise | Salz | |
| 1 | Ei Größe M | |
| 75 g | Weizenmehl | |
| 15 g | Weichweizengrieß | |
| 6 | Zwetschgen |
| 10 g | Halbfettbutter | |
| 50 g | Semmelbrösel (Paniermehl) | |
| 10 g | Pudereryhtrit* | |
| 1 TL | Zimt |
🔄 Pudererythrit + Zimt: Für die Zimtbrösel kannst du stattdessen Zimtxucker von Xucker verwenden – so hast du Süße und Zimt bereits fertig kombiniert. Wo du Zimtxucker bekommst, findest du bei meinen Empfehlungen.
🔄 Pudererythrit: Wenn du keinen Zuckerersatz verwenden möchtest, kannst du stattdessen normalen Puderzucker verwenden.
🔄 Halbfettbutter: Du kannst problemlos normale Butter verwenden. Sie sorgt für einen etwas volleren Geschmack, erhöht allerdings auch den Kaloriengehalt.
🔄 Semmelbrösel: Statt klassischer Semmelbrösel kannst du auch Dinkelbrösel oder andere feine Brotbrösel verwenden.
🔄 Zwetschgen: Der Quarkteig eignet sich auch wunderbar für andere Früchte. Je nach Saison kannst du die Knödel zum Beispiel mit Marillen, Erdbeeren oder kleinen Pflaumen füllen. Sehr saftige Früchte vorher gut trocken tupfen.
🥣 Feines Sieb & Schüssel – zum gründlichen Abtropfen des Magerquarks
⚖️ Küchenwaage – zum genauen Abwiegen der Zutaten
🥄 Rührschüssel & Teigspatel – zum einfachen Vermengen des Quarkteigs
🔪 Kleines Küchenmesser – zum Einschneiden und Entsteinen der Zwetschgen
🍲 Großer Kochtopf – zum schonenden Garen der Knödel
🥄 Schaumkelle – zum vorsichtigen Herausheben der fertigen Zwetschgenknödel
🍳 Beschichtete Pfanne – zum goldbraunen Rösten der Zimt-Butterbrösel
Ein feines Sieb mit mehreren Lagen Küchenpapier auslegen und den Magerquark hineingeben. Das Sieb über eine Schüssel stellen und den Quark im Kühlschrank mindestens 2 Stunden gut abtropfen lassen.
Dieser Schritt ist besonders wichtig: Je trockener der Quark ist, desto besser lässt sich der Teig anschließend formen und desto weniger zusätzliches Mehl wird benötigt.
Die weiche Halbfettbutter mit Pudererythrit und einer Prise Salz verrühren. Ei und gut abgetropften Magerquark hinzufügen und alles miteinander vermengen.
Weizenmehl und Weichweizengrieß dazugeben und nur so lange vermischen, bis ein weicher, gleichmäßiger Teig entsteht. Den Teig etwa 15–20 Minuten ruhen lassen. Dadurch kann der Grieß Feuchtigkeit aufnehmen und der Teig lässt sich anschließend leichter verarbeiten.
Die Zwetschgen waschen und gut trocken tupfen. Jede Zwetschge längs einschneiden und den Stein vorsichtig entfernen. Dabei die Früchte möglichst nicht vollständig durchschneiden.
Den Teig in 6 gleich große Portionen teilen. Mit leicht bemehlten Händen jeweils eine Portion flach drücken, eine Zwetschge in die Mitte setzen und vollständig mit dem Teig umschließen. Vorsichtig zu einem runden Knödel formen. Darauf achten, dass die Zwetschge rundherum gut mit Teig bedeckt ist und keine Öffnungen bleiben.
In einem großen Topf reichlich Wasser zum Sieden bringen. Das Wasser sollte nur leicht sieden und nicht stark sprudelnd kochen. Die Knödel vorsichtig hineingeben und etwa 10 Minuten garen. Sobald die Zwetschgenknödel an die Oberfläche steigen, noch etwa 2 Minuten im siedenden Wasser ziehen lassen. Anschließend mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen.
Während die Knödel garen, die Halbfettbutter in einer beschichteten Pfanne schmelzen. Die Semmelbrösel dazugeben und bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Rühren goldbraun rösten. Die Pfanne vom Herd nehmen und Pudererythrit sowie Zimt unter die warmen Brösel mischen.
Die noch heißen, leicht feuchten Zwetschgenknödel direkt in die Zimt-Butterbrösel geben und vorsichtig darin wälzen, bis sie rundherum mit den knusprigen Bröseln bedeckt sind. Am besten noch warm servieren.
❌ Quark nicht ausreichend abtropfen lassen: Ist der Quark zu feucht, wird der Teig klebrig und benötigt mehr Mehl. Mindestens 2 Stunden gut abtropfen lassen.
❌ Zu viel Mehl verwenden: Auch wenn der Teig zunächst weich wirkt, nicht sofort zusätzliches Mehl einarbeiten. Zu viel Mehl macht die Knödel fest und kompakt.
❌ Ruhezeit auslassen: Der Grieß braucht etwas Zeit, um Feuchtigkeit aufzunehmen. Den fertigen Teig deshalb etwa 15–20 Minuten ruhen lassen.
❌ Zwetschgen zu feucht verarbeiten: Die Früchte nach dem Waschen gut trocken tupfen, damit keine zusätzliche Feuchtigkeit in den Teig gelangt.
❌ Knödel nicht vollständig verschließen: Darauf achten, dass die Zwetschge rundherum mit Teig bedeckt ist und keine Risse oder Öffnungen bleiben.
❌ Wasser zu stark kochen lassen: Die Knödel nur in leicht siedendem Wasser garen. Stark sprudelndes Wasser kann dazu führen, dass sie aufbrechen.
❌ Zimtsüße zu früh zu den Bröseln geben: Die Brösel zuerst goldbraun rösten, die Pfanne vom Herd nehmen und erst dann Pudererythrit und Zimt bzw. Zimtxucker untermischen.
🧊 Im Kühlschrank: Fertig gekochte Zwetschgenknödel kannst du gut verschlossen etwa 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Die Zimt-Butterbrösel am besten separat lagern, damit sie knusprig bleiben.
🔥 Aufwärmen: Die Knödel lassen sich vorsichtig in heißem Wasser, in der Mikrowelle oder bei niedriger Hitze in einer beschichteten Pfanne erwärmen. Erst danach in den warmen Bröseln wälzen.
❄️ Einfrieren: Besonders praktisch ist es, die ungekochten Knödel einzufrieren. Zunächst mit Abstand auf einem Brett oder Teller vorfrieren und anschließend in einen Gefrierbeutel oder eine Dose geben. So kleben sie nicht zusammen.
🍑 Direkt aus dem Tiefkühler: Die gefrorenen Knödel müssen nicht aufgetaut werden. Direkt ins leicht siedende Wasser geben und etwas länger garen, bis sie durchgehend heiß sind.
🥨 Brösel frisch zubereiten: Für das beste Ergebnis die Zimt-Butterbrösel erst kurz vor dem Servieren rösten – so bleiben sie schön knusprig.
Portionen: 6
Kalorien pro Portion: 165